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NEUE ZEIT? & Echo des Krieges

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Überleben im Müll

Christoph Püschner, Dodi Reifenberg, Hartmut Schwarzbach

19.03.2020

Die Kunst der Demokratie

Carsten Brosda im Gespräch mit Ulrich Khuon

14.02.2020 bis 21.05.2020

Erzähl mir, Augenblick

Schauspielerporträts von Michael Weidt und Filmplakate aus der DDR

14.02.2020 bis 22.03.2020

Aufbruch und Umbruch

Eine Hommage an den Neuen Deutschen Film mit Fotografien von Beat Presser

13.02.2020

Aufbruch und Umbruch

Eine Hommage an den Neuen Deutschen Film mit Fotografien von Beat Presser

13.02.2020

Erzähl mir, Augenblick

Schauspielerporträts von Michael Weidt und Filmplakate aus der DDR

27.01.2020

Filmabend DAVID

anlässlich des Holocaust Gedenktages

Foto: Michael Weidt, Corinna Harfouch, 1985
Filmplakat Solo Sunny, 1980 © DEFA-Stiftung/Gerda Dassing Foto: Michael Weidt, Henry Hübchen, 1983

14. Februar 2020 12:00 bis 21. Mai 2020 18:00

Erzähl mir, Augenblick

Schauspielerporträts von Michael Weidt und Filmplakate aus der DDR

Verlängerung, sobald das Haus wieder geöffnet ist.

 

Verlängerung der Ausstellung bis 21. Juni 2020
Informationen zur Zugänglichkeit der Ausstellung folgen in Kürze. Vielen Dank für Ihre Geduld.

| Eintritt frei | Ausweis erforderlich
 

 

Eine Ausstellung für Cineasten, Fotoliebhaber und Freunde der DDR-Kinogeschichte. Ob Schauspieler, Models oder Musiker, Michael Weidt hat sie vor der Kamera gehabt und dabei unvergessliche Schwarzweiß-Porträts zu DDR-Zeiten geschaffen, u.a. von Corinna Harfouch, Henry Hübchen, Jenny Gröllmann, Ulrich Mühe. Den Regisseur und Freund Michael Gwisdek begleitete er mit seiner Kamera während der Dreharbeiten zu „Treffen in Travers" 1988. Es entstanden während der Filmarbeiten und in den Drehpausen zahlreiche Künstlerportraits und Fotodokumentationen, Bilder jenseits des Rampenlichts, die die atmosphärische Dichte und das künstlerische Schaffen widerspiegeln.

MICHAEL WEIDT (* 1946), Gaststudium an der Kunsthochschule Weißensee, Ausbildung zum Fotografen bei Arno Fischer. Seit 1967 freiberuflicher Fotograf, u.a. für Das Magazin, Neues Leben, Neue Berliner Illustrierte, Filmspiegel. Theaterfotografie, u.a. für das Deutsche Theater in Berlin. Schauspielerporträts für Progress-Filmverleih. 1969–1986 Mode- und essayistische Fotografie für Sibylle.

DDR-Filmplakate
Während in den 1960iger Jahren in der BRD der Neue Deutsche Film Aufsehen erregte, wurde in der DDR ein Teil der Jahresproduktion der DEFA zensiert und unter Verschluss gehalten. Auf dem 11. Plenum des Zentralkomitees der SED 1965 setzen sich die Hardliner durch und verboten zwölf Filme wegen vermeintlich antisozialistischer Tendenzen. Das führte dazu, dass vor allem Unterhaltungsfilme und Literaturverfilmungen produziert wurden. Die Romanverfilmung JACOB DER LÜGNER von Jurek Becker und Frank Beyer erhielt als erster DEFA-Film einen Silbernen Bären auf der Berlinale und eine Oscar-Nominierung als bester ausländischer Film.
Nach Schätzungen umfasst das filmische Erbe der DDR 950 Spiel- und Kurzspielfilme. Zu den DEFA-Klassikern gehören bis heute DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA und SOLO SUNNY. Der Film von Konrad Wolf und Wolfgang Kohlhaase hatte vor genau 40 Jahren Premiere. Renate Krößner in der Titelrolle erhielt 1980 den Silbernen Bären auf der Berlinale in West-Berlin.
Die ausgestellten Filmplakate illustrieren die Entwicklung der DEFA-Filmproduktionen.

 

Mit freundlicher Ausstellung: DEFA Stiftung  //  gasag AG
Medienpartnerschaft PIB - Photography in Berlin