15.11.2019 bis 02.02.2020

2019 Sony World Photography Awards // Nadav Kander

Die besten Fotos des größten Fotowettbewerbs der Welt in Berlin

14.11.2019

2019 Sony World Photography Awards // Nadav Kander

Die besten Fotos des größten Fotowettbewerbs der Welt in Berlin

23.10.2019

KUNST NACH 6

Kuratorenführung Ausstellung Druckgrafik - Kunst in Serie

25.09.2019

KUNST NACH 6

mit dem Künstler Roland Borchers

20.09.2019 bis 10.11.2019

Eine bessere Welt – unbedingt!

Fotografien aus der Sammlung Horbach

19.09.2019

Eine bessere Welt – unbedingt!

Fotografien aus der Sammlung Horbach

05.07.2019 bis 23.10.2019

Drucksache – Kunst in Serie

Grafik aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus

07.06.2019 bis 25.08.2019

SIBYLLE

Die Ausstellung

06.06.2019

Vernissage: SIBYLLE

Die Ausstellung

30.05.2019 bis 23.06.2019

WORLD PRESS PHOTO 19

30.03.2019 bis 12.05.2019

Distant Islands

Fotografien zum Brexit

30.03.2019 bis 12.05.2019

48 Hours Blackpool

Benita Suchodrev

30.03.2019 bis 12.05.2019

England 78-81

Tish Murtha

29.03.2019

Vernissage: 48 Hours Blackpool

Benita Suchodrev

29.03.2019

Vernissage: England 78-81

Tish Murtha

29.03.2019

Vernissage: Distant Islands

Fotografien zum Brexit

14.03.2019

Finissage: bau1haus – Die Moderne in der Welt

Eine fotografische Reise von Jean Molitor

20.02.2019 bis 24.03.2019

STIMMEN! 100 Jahre Frauenwahlrecht

Künstlerinnen des Frauenmuseums Berlin melden sich zu Wort

19.02.2019

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25.01.2019 bis 15.02.2019

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

24.01.2019

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Ein Ausstellungs- & Filmabend zum Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz

16.01.2019 bis 14.03.2019

bau1haus – Die Moderne in der Welt

Eine fotografische Reise von Jean Molitor

15.01.2019

bau1haus – Die Moderne in der Welt

Eine fotografische Reise von Jean Molitor

© Benita Suchodrev, Blackpool, 2017

29. März 2019 19:30

Vernissage: 48 Hours Blackpool

Benita Suchodrev

 

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 29. März 2019, um 19.30 Uhr
Eintritt frei, Ausweis erforderlich

 

Reden
Gisela Kayser Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Katarina Barley Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Spitzenkandidatin der SPD zur Europawahl
Michael Biedowicz Fotoredakteur DIE ZEIT, im Gespräch mit
Benita Suchodrev (Fotografin und Kuratorin der Ausstellung),
Benjamin Ochse (Kurator),
Annemie Martin, Sebastian Wells und Bastian Thiery (Absolvent*innen der Berliner Ostkreuzschule)

21.30 Uhr Filmvorführung Brexitannia (Doku 2017, 80 Min., engl. OF)
Der Regisseur Timothy George Kelly ist anwesend.

 

Für »48 Hours Blackpool« fängt die russisch-amerikanische Berlinerin Benita Suchodrev von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang das pralle Leben auf der berühmten Promenade des Ferienorts an der Irischen See ein. Intuitiv, waghalsig, und ohne zu zögern, hält sie stets den entscheidenden Augenblick ihrer Begegnungen im sommerlichen Blackpool fest. Benita Suchodrev verwandelt die Straße in eine Bühne und macht etwas sichtbar, das die meisten von uns übersehen: das Gesicht in der Menge. Wie alle ihre Dokumentar- und Porträtarbeiten, sind die kontrastreichen Schwarz-Weiß-Fotografien intensiv, doch ohne Sensationslust. Sie zeigen nur noch spärliche Reste vom einstigen Glanz des Badeortes, der Anfang des 19. Jahrhunderts die wohlhabenden Briten und später den Massentourismus angezogen hat. Und doch liegt über den Fotos ein Hauch von Nostalgie, die Sehnsucht, wenigstens für ein paar Stunden in schönen Erinnerungen zu schwelgen.

Suchodrevs Serie »48 Hours Blackpool« ist eine Gesellschaftsstudie voller Authentizität und Poesie; eine zeitgenössische und zugleich zeitlose Entdeckungsreise durch Bingo-Salons, Hot-Dog- Stände und Burlesque-Theater, wo skurrile Typen, Mamas und Papas, Kinder und Möwen spielen gehen.

 

»Die Menschen, ja die ganze Gesellschaft bilden sich bei dieser spontanen und intuitiven Art des Fotografierens gewissermaßen selbst ab – Suchodrev hält ihr nur einen Spiegel vor. Und doch erweitert sie mit der Blackpool-Serie unsere Sicht und nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise. (...) Ihre Bilder – halb Situationsschilderung, halb Porträt – sind individuell und typologisch zugleich; jeder Dargestellte ist Stellvertreter für einen anderen Blackpool-Besucher, und insgesamt ist „48 Hours Blackpool“ eine visuelle Metapher für die britische working class, die sie mit Wohlwollen schildert – auch wenn dies mitunter recht dunkel und schonungslos ausfällt.« – aus dem Text „Rough Beauty“ von Dr. Matthias Harder, Kurator der Helmut Newton Stiftung

 

Benita Suchodrev wurde in der ehemaligen Sowjetunion geboren und wanderte im Alter von fünfzehn Jahren in die Vereinigten Staaten aus. Im Jahr 2008 zog Benita nach Berlin und begann eine umfangreiche Dokumentation der facettenreichen Kunstszene dieser Stadt. Zeitgleich arbeitete sie an verschiedenen fotografischen Projekten, die in nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt wurden. Ihre Porträt- und Dokumentararbeiten, die in mehreren Zeitungen, Zeitschriften und Büchern veröffentlicht wurden, sind Teil der Rafael Tous Foundation for Contemporary Art in Barcelona und der Michael Horbach Stiftung, sowie privater Sammlungen in Moskau, Berlin und New York.

Benita Suchodrev lebt und arbeitet in Berlin.

 

Ausstellung vom 30. März bis 12. Mai 2019
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Die Ausstellung ist am Karfreitag, 19. April 2019, geschlossen, an allen Osterfeiertagen incl. Ostermontag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung ist ebenfalls am 1. Mai geschlossen.
 

MIt freundlicher Unterstützung:
Bundeszentrale für politische Bildung  //  GASAG AG